15.03.1879 Landsberg an der Warthe – 28.01.1956 Düsseldorf
Bis 1913 arbeitete sie in verschiedenen Berufen, u.a. machte sie eine Lehre als Schneiderin. Nach der Trennung von ihrem Mann zog sie mit ihren beiden Kindern nach Berlin.
Sie gehörte zu den 37 Frauen, die 1919 in die Weimarer Nationalversammlung gewählt wurde. Am 19. Februar 1919 spricht sie dort als erste Frau/Parlamentarierin in einem deutschen Parlament.
Am 13. Dezember 1919 gründete sie mit weiteren Engagierten die AWO (Arbeiterwohlfahrt).
1935 floh sie über Frankreich nach New York. Dort gründete sie die Arbeiterwohlfahrt USA – Hilfe für die Opfer des Nationalsozialismus.
In vielen Städten sind Straßen nach ihr benannt, z. B. in Augsburg, Kaiserslautern, München, Potzdam, Wiesbaden.
In Nürnberg gibt es einen Marie-Juchacz-Park.
1969 und 2003 wurde jeweils eine Briefmarke mit ihrem Portrait und ihrem Namen herausgegeben.
Links (Auswahl):
- Marie Juchacz : Gründerin der Arbeiterwohlfahrt ; Leben und Werk / [Arbeiterwohlfahrt Bundesverb. e.V. Red.: Christa Hasenclever …] Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung
- „100 Köpfe der Demokratie“ Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus
- Marie Juchacz. Biografie FemBio
- Marie Juchacz. Biografie Friedrich-Ebert-Stiftung
- Marie Juchacz. Biografie Digitales Deutsches Frauenarchiv
- Marie Juchacz Gedenkstätte Deutscher Widerstand
- Erste Rede einer Frau im Reichstag am 19. Februar 1919 (Deutscher Bundestag)
intern:
- Fürth – Straßen, Wege, Plätze u.ä.
- Nürnberg – Straßen, Wege, Plätze u.ä.
- Landkreis Amberg-Sulzbach – Straßen, Wege, Plätze u.ä.
- Landkreis Fürth – Straßen, Wege, Plätze u.ä.
- Landkreis Roth – Straßen, Wege, Plätze u.ä.
Stand: 07.2023

