Kudrunsage, Kudrunlied

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IN: Nürnberg-Lichtenhof
STRASSE BENANNT: 1902


NAMENGEBERIN: Laut dem „Nürnberger Lexikon der Straßen“ ist die Straße nach „Kudrun“ aus der Kudrunlied ((auch Gudrun oder Gudrunsage)) benannt worden, einem anonymen mittelhochdeutschen Heldenepos aus dem 13. Jahrhundert.

Das Werk gliedert sich in drei Teile: den Hagenteil, den Hildeteil und den Kudrunteil.
In der germanistischen Forschung wird „Kudrun“ in der Regel als Gegenentwurf zum Nibelungenlied angesehen.

Ende des 19. Jahrhunderts entstanden mehrere musikalische Bearbeitungen des Stoffes.
Alma Johanna Koenig (1887 , Prag, Österreich-Ungarn – 1942, Vernichtungslager Maly Trostinez) erzählte 1928 die Gudrunsage neu.

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Stand: 04.2024