Helene Haeusler

26. August 1904 in Metz, Lothringen – 10. Juli 1987 in Sonneberg, DDR

Spielzeuggestalterin, Lehrerin, Pionierin therapeutischen Spielzeugs

Im Stadtraum

Stadt Sonneberg, Landkreis Sonneberg: Helene-Häusler-Straße
Die Straße in Sonneberg trägt den Namen in der vereinfachten Schreibweise Häusler. Sie selbst schrieb sich „Haeusler“.
(Straßenverzeichnis „Landkreis Sonneberg – Straßen, Wege, Plätze u.ä.)

Berlin-Pankow: Helene-Haeusler-Schule – eine staatliche Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung trägt ihren Namen.

Zur Person

Helene Haeusler kam über Umwege nach Sonneberg: Fröbel-Seminar in Kassel, Kunstgeschichte in Hamburg, Studium der Buch- und Gebrauchsgrafik in München. 1927 begann sie in der Sonneberger Spielzeugindustrie, zunächst als Entwerferin von Puppenkleidung, dann als Designerin. 1931 brachte die Firma Cuno & Otto Dressel ihre Puppe „Heinerle“ auf den Markt.

Ab 1954 lehrte sie an der Fachschule für angewandte Kunst in Sonneberg. Zu ihren Schülerinnen zählte Renate Müller, die später weltbekannte Spielzeugdesignerin. Haeusler brachte Zuckersäcke mit in den Unterricht und lehrte: einfache Form, Naturmaterial, Haltung. In einer Stadt, die sich dem Plüschtier verschrieben hatte, war das eine Provokation.

In den 1960er Jahren wandte sie sich therapeutischem Spielzeug für Kinder und Erwachsene mit Behinderungen zu. 1977 gründete sie in Sonneberg eine Förderwerkstatt, eine der ersten in der DDR.

1982 erhielt sie den Designpreis der DDR.

Erinnerung und Einordnung

→ Blogbeitrag 4. März 2024
Helene Haeusler
→ überarbeitete Biografie 2026

Externe Informationen

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Grundlagen

  • Helene Haeusler – Wikipedia
  • Designpreis der Deutschen Demokratischen Republik – Wikipedia

Schule & Institution

Schülerin & Wirkung