Dr. Else „Elisabeth“ Hölzl

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geb. Dannheisser
17.09.1891, Landau (Rheinland-Pfalz) – 17.07.1976, New York

Berufe:

– Natur- und Staatswissenschaftlerin, 1918 Promotion
– 1919 – 1922 Stadträtin (SPD) im Fürther Stadtrat und damit eine der ersten Fürther Stadträtinnen.
Im Stadtrat arbeitet sie im Wohlfahrts- und Fürsorgeausschuss sowie im Finanz- und Wirtschaftsausschuss.
Sie setzt sich besonders für Frauen ein, die ihre Stellen verloren, damit sich Kriegsheimkehrer wieder in die zivile Gesellschaft eingliedern konnten.

Ab 1922 lebte sie in Freiburg, weil ihr Mann Joseph dort Bürgermeister (SPD) wurde. Sie bekamen einen Sohn. Sie blieb weiter sozialpolitisch aktiv als Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt.

NS-Zeit

Ab 1933 werden sie, ihr Mann und ihr Sohn von der NSDAP verfolgt. Ihr Mann stirbt in Schutzhaft.

Sie flieht 1939 mit ihrem Sohn nach England und schlägt sich dort mit verschiedenen Tätigkeiten durch.

USA

Mit ihrem zweiten Ehemann, Fritz Wallach, wandert sie 1943 in die USA aus.

In New York beginnt sie eine neue berufliche Karriere in einem Blutlabor einer Universitätsklinik.

In New York verliert sich ihre Spur – zumindest in den öffentlich zugänglichen Quellen.

Ehrung

2019 ehrt sie die Stadt Fürth mit einer Straßenbenennung. (2018 beschlossen)

🔍 weiterführende Links:

  • fürthwiki (link)
  • Gaby Franger: Dr. Else Hölzl, in: Bedeutende Fürther Frauen – Fürth, 2009 – S. 8
  • Stadt Landau in der Pfalz „Landauer Leute“: „Aus Landau in die Welt: Elisabeth Dannheisser“. In: Landauer Leute (Nr. 45)

🔍 interne links:

Stand: 08.2025